Therapeutische Verfahren

Anwendung

Therapeutische Verfahren (Verhaltenstherapie, Psychotherapie) kommen zur Anwendung bei

  • Schlafstörungen
  • Angststörungen
  • Depressionen
  • Essstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • psychosomatischen Störungen
  • Süchten
  • Verhaltensstörungen
  • Zwangsstörungen
  • Sonstige

Der Patient mit seinem ganz persönlichen Denken, Fühlen und Erleben steht hier im Mittelpunkt. Jede therapeutische Vorgehensweise wird individuell an die Situation des Patienten angepasst, damit der Heilungsprozess so erfolgreich wie möglich verläuft.

Ihr Potential, positive Problemlösefähigkeiten zu entwickeln, kann wiederentdeckt und wiederhergestellt werden um den Herausforderungen, die an Sie gestellt werden oder die Sie selbst an sich stellen, in selbstschützender Weise begegnen zu können. Durch verhaltenstherapeutische oder tiefenpsychologisch fundierte Unterstützung kann es gelingen, gefährdende Verhaltensweisen zu bemerken und zu verändern und damit Ihre Lebensqualität entscheidend und dauerhaft zu steigern. Ihre persönliche Problematik einfühlend zu verstehen steht im Mitteilpunkt jeder Therapiemaßnahme. Ziel ist zunächst, Sie von Ihrem Leidensdruck zu entlasten – um Ihnen ein freies, selbstbestimmtes und zufriedenes Leben zu ermöglichen.

Um nachhaltige Veränderungsprozesse zu erzielen, kommen nachweislich wirksame Therapieformen zum Einsatz wie z. B. die kognitive Verhaltenstherapie sowie lösungsorientierte Therapieformen, um die in jedem Menschen vorhandenen individuellen Ressourcen zu aktivieren und die Konfliktbewältigungs- und Problemlösefähigkeit dauerhaft zu erhöhen.

Der verantwortungsvolle Umgang sowie die wertschätzende Begegnung auf Augenhöhe sind für mich selbstverständlich.

(Kognitive) Verhaltenstherapie

„Nicht die Dinge sind gut oder schlecht, sondern die Vorstellungen, die wir uns von ihnen machen“ – dieses Zitat (Epiktet griechischer Philosoph) beschreibt den Ansatz, dass unser Denken das Gefühlsleben und Verhalten bestimmt. Die Verhaltenstherapie hilft Ihnen, krank machende Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen zu bemerken und zu lernen, wie Sie diese verändern können. Dadurch werden krank machende Denkweisen und damit verbundene emotionale Probleme gezielt angegangen und abgebaut.

Die Verhaltenstherapie basiert auf den Lerngesetzen und wird bereits seit fast 100 Jahren angewendet. Als Lerngesetz wird bezeichnet, wie wir neues Erleben / neue Informationen verarbeiten, unter welchen Bedingungen wir neue Erfahrungen behalten oder vergessen und unter welchen Bedingungen wir Gelerntes ablegen oder verändern können. In der Verhaltenstherapie wird gelernt, angemessene Denk und Verhaltensweisen zu erlernen oder bereits gelernte ungünstige Denk- und Verhaltensmuster zu verändern. Die kognitive Verhaltenstherapie berücksichtigt den direkten Zusammenhang zwischen Gedanken und Gefühlen. Kognitiv heißt: das Erkennen, Wahrnehmen, Denken betreffend. Durch verinnerlichte Wertmaßstäbe und Normen können gefühlsmäßige Probleme entstehen, die durch Überprüfung und gegebenenfalls Veränderung in eine deutlich weniger belastende Gefühlslage geführt werden können.

Ich bin frei, denn ich bin einer Wirklichkeit nicht ausgeliefert, ich kann sie gestalten.
Paul Watzlawick


Psychotherapie

Die Tiefenpsychologie basiert auf der Grundannahme, dass negative fortdauernde Einflüsse aus Kindheit und Jugend unbewusst in Form von Konflikten im Hier und Jetzt zutage treten. Aufbauend auf psychoanalytischen Konzepten liegt der Schwerpunkt der Behandlung jedoch auf den Konflikten und Störungen, die in der aktuellen Lebenssituation des Patienten auftreten. Die Ziele und Schwerpunkte werden von Patient und Therapeut thematisiert und zielorientiert bearbeitet.

Patient und Therapeut sitzen sich gegenüber. Eine Couch, auf der der Patient sich während der Therapie befindet, wird heute nur noch sehr selten verwendet. Die Sitzungen sollten ca. wöchentlich stattfinden.

Der erste Termin ist bereits innerhalb von zwei bis drei Wochen möglich – auch samstags. Wie viele Termine empfehlenswert sind, stimmen Patient und Therapeut gemeinsam ab. Jeder Termin dauert eine Stunde und kann ca. wöchentlich nach Absprache stattfinden. Die Kosten sind direkt zu entrichten. Im Falle einer psychotherapeutischen Behandlung übernehmen manche Krankenkassen – auch private – die Behandlungskosten als freiwillige Satzungsleistung.

Wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenversicherung, ob eine Kostenübernahme erfolgen kann

Dies ist insbesondere bei langer Wartezeit auf einen anderen Therapieplatz möglich. Sofern eine Übernahme durch Ihre Krankenversicherung nicht möglich oder gewünscht ist, wird die Therapie auch bei Ihrer Krankenversicherung nicht aktenkundig und hat somit keine möglichen nachteiligen Auswirkungen, z. B. bei einer Verbeamtung.

Weiterhin unterliege ich selbstverständlich der Schweigepflicht, sodass keine Informationen ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung weitergegeben werden, weder an Angehörige noch an Behörden.

Vereinbaren Sie kurzfristig ein erstes, unverbindliches  Beratungsgespräch.